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Frau Holle

Frau Holle    

„Bettenschütteln lautet die Zauberformel“

Jahr für Jahr wünschen sich die Menschen weiße Weihnacht. Glaubt man dem Märchen der Gebrüder Grimm kann Frau Holle diesen Wunsch erfüllen. Sie ist es, die die Erde mit einem weißen Teppich bedecken kann. Und das mit Hilfe von Betten schütteln.

Es waren einmal zwei Stiefschwestern, eine recht faul, die Andere schön und fleißig. Letztere musste somit viel arbeiten: saß jeden Tag am Brunnen und spann Wolle, bis ihre Finger bluteten. 

Als ihr eines Tages die Spindel in den Brunnen fiel sprang  das Mädchen aus Angst vor der Stiefmutter hinterher. Wundersam fiel sie auf eine schöne Blumenwiese. Neben ihr stand ein Backofen, aus dem das Brot ihr zurief: „Hol mich raus, sonst verbrenne ich. Ich bin schon längst fertig gebacken.“ und das Mädchen tat es. Als sie an einem Apfelbaum vorbeikam, und der ihr zurief „Schüttele mich. Meine Äpfel sind schon alle reif“, tat sie auch dies. Schließlich kam sie zu Frau Holle, der sie fleißig half, natürlich auch Betten schütteln. Als sie doch Heimweh bekam  wurde sie von Frau Holle reichlich belohnt.  Durch ein großes Tor gelangte sie zurück nach Hause und beim Hindurchschreiten, fiel Gold auf sie herab und blieb an ihr hängen. Ein Hahn begrüßte Sie lautstark „Kikeriki die Goldmarie ist wieder hie“ -  Zuhause angekommen, wollte Ihre Stiefschwester es ihr gleichtun, sprang in den Brunnen – traf auf Backofen, Apfelbaum und Frau Holle und – daheim faul, auch hier faul - tat sie alles nur halbherzig und schlecht.  Auch sie schickte Frau Holle durch das Tor wieder nach Hause, aber… wenn die Moral der Geschichte stimmt, bekommt sie natürlich kein Gold und der Hahn wird sie ganz anders empfangen.

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